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Australien: Regierung legt Rettungsplan
für Great Barrier Reef vor
Die australische Regierung
will das Great Barrier Reef mit einem Schutzplan vor Überfischung
und Verschmutzung retten.
Sydney (dpa) - Umweltminister
David Kemp legte dem Parlament einen Entwurf vor, nach dem künftig
ein Drittel des größten Korallenriffs der Welt als
Schutzzone gelten soll. Das berichteten australische Medien am
Mittwoch. Bislang sind lediglich an 4,5 Prozent des Riffs unter
anderem Berufs- und Hobby-Fischerei verboten.
«Wissenschaftliche Beweise
zeigen, dass dies nicht genug ist», sagte Kemp laut der
australischen Nachrichtenagentur AAP. Die australische Regierung
arbeitet bereits seit zwei Jahren an den Plänen. Nach Angaben
des Ministers werden die Abgeordneten dem Vorhaben voraussichtlich
bis Ende März zustimmen.
Eine im Juli vorgelegte Studie
der Great-Barrier-Reef-Verwaltung (GBRMPA) hatte ergeben, dass
anhaltende Meeresverschmutzung, Überfischung und die steigende
Wassertemperatur dem Riff vor der australischen Nordostküste
weiter zusetzen. Die Zahl der Schildkröten und Seekühe
sei «dramatisch» gesunken. Die Einleitung von Schadstoffen
aus dem Land habe sich seit der Ankunft der Siedler aus Europa
Ende des 18. Jahrhunderts vervierfacht, hieß es weiter.
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