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Afrika:
Satellitenbilder sollen Berggorillas
helfen
Die UNESCO bekommt bei ihren
Bemühungen, die letzten Berggorillas zu schützen, jetzt
Hilfe von der Europäischen Weltraumorganisation.
(jkm) - Von den afrikanischen
Berggorillas existieren nur noch einige Hundert Exemplare in Naturschutzgebieten
in Ruanda, Uganda und dem Kongo. Waldrodungen und Wilderei bedrohen
den Fortbestand der Art. Die UN-Organisation für Erziehung,
Wissenschaft und Kultur (UNESCO ) bemüht sich, die letzten
Berggorillas zu schützen - und bekommt jetzt Hilfe von der
Europäischen Weltraumorganisation ESA. Diese wird geologische
Daten liefern und die Karten der Tierschützer aktualisieren.

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ArtToday
Die
UNESCO geht davon aus, dass noch 677 Berggorillas in Zentralafrika
leben.
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UNESCO und ESA haben gemeinsam
das Projekt BeGo - für "Build Environment for Gorilla"
- aus der Taufe gehoben. Die UN-Organisation geht davon aus, dass
noch 677 Berggorillas in Zentralafrika leben. Doch die Zusammenarbeit
der Tierschützer gestaltet sich schwierig, weil ihnen nur
veraltete Landkarten zur Verfügung stehen.
Die Karten und geologischen Informationen
sollen jetzt mit Hilfe von ESA-Satellitenbildern überprüft,
aktualisiert und in neue Karten im Maßstab 1:50.000 übertragen
werden. "Es ist sehr viel wert, wenn sich künftig alle
vor Ort Beteiligten auf die gleichen, verlässlichen Karten
stützen können", meint Dieter Steklis, wissenschaftlicher
Leiter des "Dian Fossey Gorilla Fund International".
Seine Organisation ist bisher auf Kartenmaterial angewiesen, das
sich noch auf dem Stand von 1936 befindet.
Das ESA-Bildarchiv soll zudem
helfen, die Veränderungen der zentralafrikanischen Flora
in den letzten zehn Jahren zu rekonstruieren. An dem Projekt beteiligen
sich das "Interantional Gorilla Conservation Programme",
die "Wildlife Conservation Society", der "Dian
Fossey Gorilla Fund International" sowie das "Institut
Congolais de Conservation de la Nature".
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