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WWF: Bestand afrikanischer Flusspferde
bedroht
Die Flusspferde im Virunga
Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo drohen
auszusterben.
(jkm) - Verantwortlich seien Wilderer,
die die Tiere wegen ihres Fleisches und ihrer Stoßzähne
töten, berichtet die Naturschutzorganisation WWF. Während
es vor knapp 30 Jahren noch 29.000 Flusspferde im Nationalpark
gegeben habe, seien es jetzt nur noch 1.300.
"Derzeit herrscht auf dem
illegalen Elfenbeinmarkt eine gesteigerte Nachfrage nach den großen
Eckzähnen der Flusspferde", sagt Volker Homes, Artenschutzexperte
des WWF. Die Wilderei habe deshalb im Osten des Kongo in einem
beängstigenden Maße zugenommen.
Schon zu Beginn des Jahres gab
es Berichte von hunderten toten Flusspferden am Rutsuru Fluss.
Dieser war vermutlich von Wilderern vergiftet worden, um mit möglichst
wenig Aufwand möglichst viele Tiere auf einmal zu töten.
Homes: "95 Prozent der Population sind schon verloren."
Werde das Töten nicht gestoppt und der illegale Handel nicht
kontrolliert, drohe den Nilpferden im Virunga Nationalpark die
Ausrottung.

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ArtToday
Das Flusspferd
kann ein Gewicht von mehr als drei Tonnen erreichen und
wird bis zu 40 Jahre alt.
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Flusspferde erreichen ein Gewicht
von mehr als drei Tonnen und werden bis zu 40 Jahre alt. Sie verbringen
den größten Teil des Tages im Wasser, um ihre Füße
von ihrem Gewicht zu entlasten. Obwohl sie sich ausschließlich
vegetarisch ernähren, verfügen sie über scharfe
Eckzähne.
Der Dung der Tiere stelle einen
wesentlichen Bestandteil der Nahrungskette dar, erklärt Homes:
"Ein Verlust von 27.000 Tieren kann tiefgreifende Folgen
haben: Den Süßwasserökosystemen fehlen täglich
hunderte Tonnen Nährstoffe, sodass die Fischbestände
schwinden. Das ist schlecht für die örtliche Fischerei."
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