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Pazifik:
Kleinstes Seepferdchen entdeckt
Lediglich auf Daumennagelgröße
bringt es eine neue Seepferdchenart, die Biologen jetzt entdeckt
haben.
(jkm) - Die im ausgewachsenen
Zustand maximal 16 Millimeter großen Seepferdchen bewohnen
den tropischen Westpazifik. Dort treiben sie sich in bis zu 90
Meter Tiefe im Geäst von Fächerkorallen herum, schreiben
kanadische und amerikanische Biologen im Fachblatt "Zoological
Studies".
Zu Ehren der Unterwasserfotografin
Denise Tackett trägt die leuchtend orange gefärbte Art
den Namen Hippocampus denise. Tackett hatte erstmals den Verdacht
geäußert, dass es sich bei den Winzlingen um eine eigene
Spezies handeln könnte. Bis dahin habe man sie für die
Nachkommenschaft anderer Seepferdchen gehalten, erläutern
Sara Louise von der McGill University in Montréal und John
Randall vom Bishop Museum in Honolulu.

©
Patrick Colin
Hippocampus
denise ist dank seiner Färbung in den ebenfalls
orangefarbenen Gorgonien-Fächern kaum zu erkennen.
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Dank ihrer Färbung sind die
Tiere in den ebenfalls orangefarbenen Gorgonien-Fächern kaum
zu erkennen. Eine ähnlich gute Anpassung sei nur von einer
der 32 weiteren Seepferdchen-Arten bekannt, so die Forscher. "Selbst
für Seepferdchen-Verhältnisse sind die winzigen Spezies
Meister der Tarnung; ihre Färbung und ihre Körperverzierung
in Form von Bläschen passen exakt zu den Zweigen und Polypen
ihrer Gorgonien-Wirte."
Nicht nur durch Größe
und Bau ihres Körpers, sondern auch durch ihr Temperament
zeichnet sich Hippocampus denise vor ihrer Verwandtschaft aus.
Während andere Zwerg-Seepferdchen sich kaum oder nur bedächtig
bewegten, lege die neue Art reichlich Aktivität an den Tag,
berichten Lourie und Randall. Umso berechtigter sei die Namenswahl:
Denise bedeute nicht nur "Dionysios geweiht", dem griechischen
Gott des Weins, sondern auch "wild und ungestüm".
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