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Rückkehr:
Wieder Amurtiger in China
Naturschützer der Wildlife
Conservation Society haben die ersten Fotos eines wilden Amurtigers
in China geschossen.
(jkm) - In freier Wildbahn leben
nur noch 250 bis 400 Exemplare des größten aller Tiger,
überwiegend in Sibirien. Aufgrund Wilderei und Zerstörung
ihres Lebensraums galt die Art in China als ausgestorben. Schutzkorridore
scheinen den Großkatzen nun die Rückkehr in das Reich
der Mitte zu erlauben.
Wie die Naturschutzorganisation
mitteilt, hatte ein nordchinesischer Bauer den Fund einer Stute
gemeldet, die in einem Kornfeld gerissen worden war. Am nächsten
Morgen entdeckten die herbeigeeilten Fachleute, dass der Kadaver
von einem Tiger in einen nahe gelegenen Wald geschleift worden
war. Da der Tierkörper noch fast unversehrt war, wurde eine
Foto-Falle aufgebaut. Am nächsten Tag hielten die Naturschützer
drei gestochen scharfe Fotos eines Amurtigers in der Hand. Das
Tier hatte sich bei seinem Mahl weder von der Kamera noch vom
Blitzlicht stören lassen.
Für die Tierschützer
sind diese Fotos der Beweis für den Erfolg ihrer Arbeit.
Erst im Jahr 2001 hatten sie geholfen, das Hunchun-Naturschutzgebiet
in der Provinz Jilin einzurichten. Das Schutzgebiet bildet einen
Korridor nach Sibirien, wo noch Restbestände der Tiger leben.
Sie sollen über den Korridor nach China einwandern und ihre
einstigen Lebensräume wiederbevölkern.

©
ArtToday
Der Sibirische
Tiger zählt weltweit zu den zehn am stärksten
bedrohten Tierarten (Archivbild).
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Amurtiger (Panthera tigris altaica)
waren eine der ersten Großkatzenarten, die in Zoos nachgezüchtet
wurde, um ihr endgültiges Aussterben zu verhindern. "Dieses
Foto von einem wilden Tiger im Hunchun-Naturschutzgebiet verdeutlicht
nicht nur den gegenwärtigen Fortschritt, es ist auch ein
schöner Beginn für die zukünftige Rettung des Amurtigers",
freut sich Endi Zang von der WCS.
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