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- 16.12.2002 -

 

 

 


 

Pinguine: Mysteriöses Sterben auf den Falklands

Die Falklandinseln werden derzeit von einem mysteriösen Pinguinsterben heimgesucht. Laut einem Bericht der BBC sind an den Küsten der Inseln bereits Tausende sterbender oder toter Pinguine angespült worden. Die Ursachen sind noch unbekannt.

(jkm) - Gegenwärtig würden die verendeten Esels- und Magellanpinguine von Naturschützern und Veterinärmedizinern untersucht, so ein Sprecher der Naturschutzorganisation "Falklands Conservation". Möglicherweise sei das Sterben durch Massenvermehrungen von Giftstoffe produzierenden Dinoflagellaten ausgelöst worden.

Durch die schiere Zahl der einzelligen Algen kann sich das Meer dabei stellenweise rotbraun färben, daher spricht man auch von "Roten Tiden". Die Einzeller stehen an der Basis der marinen Nahrungsketten, so dass ihre Toxine sich in Muscheln und anderen Filtrierern, kleineren Fischen und schließlich im Gewebe von größeren Räubern anreichern. Erst kürzlich hätten Muschelfarmen entlang der Küste Patagoniens wegen Roten Tiden geschlossen werden müssen, so der Sprecher.

Die im Südatlantik gelegenen Falklandinseln sind berühmt für ihre Tier- und Pflanzenwelt. Noch im letzten Jahr war die Population der Eselspinguine auf den Inseln auf über 115.000 Tiere geschätzt worden - rund 40 Prozent der Weltpopulation der Art.

 


© ArtToday

Eselspinguine auf den Falklandinseln.

 Mehr Informationen:

Falklands Conservation

Pinguine der Falklandinseln

Eselspinguin

Magellanpinguin

 

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"Red Tide": Mysteriöses Fischsterben in Kenia

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