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Pinguine: Mysteriöses Sterben auf
den Falklands
Die Falklandinseln werden derzeit
von einem mysteriösen Pinguinsterben heimgesucht. Laut einem
Bericht der BBC sind an den Küsten der Inseln bereits Tausende
sterbender oder toter Pinguine angespült worden. Die Ursachen
sind noch unbekannt.
(jkm) - Gegenwärtig würden
die verendeten Esels- und Magellanpinguine von Naturschützern
und Veterinärmedizinern untersucht, so ein Sprecher der Naturschutzorganisation
"Falklands Conservation". Möglicherweise sei das
Sterben durch Massenvermehrungen von Giftstoffe produzierenden
Dinoflagellaten ausgelöst worden.
Durch die schiere Zahl der einzelligen
Algen kann sich das Meer dabei stellenweise rotbraun färben,
daher spricht man auch von "Roten Tiden". Die Einzeller
stehen an der Basis der marinen Nahrungsketten, so dass ihre Toxine
sich in Muscheln und anderen Filtrierern, kleineren Fischen und
schließlich im Gewebe von größeren Räubern
anreichern. Erst kürzlich hätten Muschelfarmen entlang
der Küste Patagoniens wegen Roten Tiden geschlossen werden
müssen, so der Sprecher.
Die im Südatlantik gelegenen
Falklandinseln sind berühmt für ihre Tier- und Pflanzenwelt.
Noch im letzten Jahr war die Population der Eselspinguine auf
den Inseln auf über 115.000 Tiere geschätzt worden -
rund 40 Prozent der Weltpopulation der Art.
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