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Nach jahrelanger Diskussion:
Mahagoni-Baum unter Schutz
Die akut gefährdeten Mahagonibäume
Südamerikas werden nach zehnjähriger Diskussion unter
den erweiterten Schutz des Artenschutzabkommens Cites gestellt.
Santiago de Chile (dpa) - Es
handele sich um einen «historischen» Sieg im Kampf
um die Erhaltung dieses Edelholzbaumes, schrieb die Umweltschutzorganisation
WWF am Mittwoch in einer Reaktion.
Experten gingen davon aus, dass
das Plenum der Konferenz in Santiago de Chile bis zum Ende der
Tagung am Freitag die von einer Fachgruppe beschlossene Aufnahme
des Grossblättrigen Mahagonibaumes in den Anhang II von Cites
bestätigen werde. Ausgenommen sind nur die Bäume auf
den wenigen Plantagen.
Die Bestände des wild wachsenden
Mahagonibaums sind in Costa Rica, El Salvador, Mexiko schon um
mehr als 80 Prozent dezimiert. Die große Nachfrage vor allem
aus den USA, hohe Preise und unzureichende nationale Schutz- und
Kontrollgesetze haben zu dem Kahlschlag geführt.
Größere, wirtschaftlich
nutzbare Bestände gibt es nur noch in Peru, Ecuador und vor
allem im Amazonasbecken Brasiliens. Allerdings werden besonders
in Brasilien trotz eines offiziellen völligen Verbots viele
der wertvollen Bäume illegal geschlagen und exportiert.
Nach den neuen Regeln müssen
die Exportländer bestätigen, dass das Holz aus legalen
Einschlägen stammt, die den Bestand der Art nicht gefährden.
Auch die Einfuhrländer müssen diese Nachweise prüfen
und können Lieferungen im Verdachtsfall zurückweisen
oder beschlagnahmen.
vista verde special: Artenschutzkonferenz
CITES
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