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Studie:
Klimaerwärmung bedroht Pfeifhasen
in Nordamerika
Die Klimaerwärmung setzt
nach Auskunft von US-Forschern dem Amerikanischen Pfeifhasen stark
zu.
London (dpa) - Ökologen
hätten über mehrere Jahre hinweg sieben von 25 seit
Jahrzehnten existierenden Kolonien der Säuger nicht mehr
wiedergefunden, berichtet das britische Fachmagazin «New
Scientist» (Nr. 2363, S. 9) über eine Studie unter
Leitung von Erik Beever vom US Geological Survey in Corvallis
(Oregon).
Computermodellen zufolge ist
die Klimaerwärmung demnach eine der drei Hauptursachen für
den Rückgang der Tiere. Berücksichtigt wurden auch Störungen
durch den Menschen, Verlust des Lebensraumes und die Isolation
von anderen Populationen.
«Wir haben geglaubt, dass
diese Dinge im Laufe von Jahrhunderten oder Jahrtausenden passieren,
meine Studie zeigt nun, dass Populationen im Laufe weniger Jahrzehnte
aussterben können», sagt Beever. Es sei zu befürchten,
dass auch andere kleine Säugetiere von der Klimaerwärmung
viel schneller als bislang angenommen bedroht würden.

©
ArtToday
Ein Amerikanischer
Pfeifhase oder Pika (Ochotona princeps) am Mount Evans.
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Amerikanische Pfeifhasen (Ochotona
princeps) reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen des
Klimas. Sie sterben bereits bei einer Erhöhung ihrer Körpertemperatur
um ein bis zwei Grad.
Um Temperaturunterschiede auszugleichen,
wandern die Tiere zwischen sonnigen Plätzen und kühlen
Felsenunterschlüpfen umher, entfernen sich aber nie weit
von ihrem Bau.
Viele Wissenschaftler sind deshalb
davon überzeugt, dass die in den Bergen von Nevada und Ost-Oregon
zu findenden Kolonien der Säuger über Jahrtausende hinweg
nahezu unverändert bestehen.
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