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Neuseeland:
Anschub für den seltensten Watvogel
der Welt
Der Black Stilt, in seiner
neuseeländischen Heimat auch Kaki genannt, gilt als seltenster
Watvogel der Welt. Naturschützer hoffen, die Population des
Vogels durch Nachzüchtung langfristig stärken zu können.
(jkm) - Im Ohau-Delta auf der
Südinsel Neuseelands setzten neuseeländische Naturschützer
jetzt 39 junge Kakis (lat. Himantopus novaezelandiae) aus. Die
Tiere könnten die Zahl wild brütender Watvögel
erhöhen, hofft Dave Murray vom Department of Conservation.
"Die größte Gefahr
für den Kaki sind seine tierischen Feinde, wie etwa wilde
Katzen und Frettchen", weiß Murray. "Eier und
Jungvögel sind besonders gefährdet, aber auch erwachsene
Kakis fallen den Jägern zum Opfer."
Mit dem Aussetzen neun Monate
alter Jungtiere habe man aber schon vereinzelt gute Erfahrungen
gemacht. Zudem beginnt in Neuseeland gerade der Frühling,
die Kakis finden deshalb reichlich Nahrung und haben beste Chancen,
der kleinen Watvogel-Gemeinde zum Aufschwung zu verhelfen.

©
New Zealand Department of Conservation
Im Ohau-Delta
auf der Südinsel Neuseelands setzten neuseeländische
Naturschützer jetzt 39 junge Kakis aus.
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Der Kaki war bis zur Besiedlung
durch europäische Einwanderer im 19. Jahrhundert an den meisten
neuseeländischen Flüssen und Feuchtgebieten heimisch.
Mittlerweile findet man ihn im Sommer aber nur noch lokal begrenzt
auf der Südinsel sowie im Winter in den Flussdeltas der Nordinsel.
Seit den 70er Jahren versuchen Vogelschützer im Rahmen des
Kaki Recovery Programme, den Bestand des seltenen Watvogels zu
sichern.
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