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Millionenprojekt: Ackerränder sollen
wieder lebendiger werden
Ein neues Projekt der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt soll helfen, die Ackerränder in Deutschland
wieder bunter und lebendiger werden zu lassen und seltene Tiere
und Pflanzen wie Rotmilan und Feldhamster zu schützen.
Osnabrück (dpa) - Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert dazu mit 2,1 Millionen
Euro ein Projekt, das Tieren und Pflanzen auch in großflächigen
landwirtschaftlichen Monokulturen eine Lebenschance in natürlicher
Vielfalt sichern soll.
Wie DBU-Generalsekretär
Fritz Brickwedde am Mittwoch in Osnabrück sagte, finden seltene
Vögel wie der Rotmilan in Feldern kaum noch genügend
Nahrung, weil es immer weniger Beutetiere gibt. So seien etwa
die Feldhamsterbestände deutlich zurückgegangen. Deutschland
komme beim Schutz des Rotmilans besondere Bedeutung zu, sagte
Brickwedde. 12.000 von den weltweit nur noch 20.000 Brutpaaren
seien in Deutschland zu Hause.

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DBU
Ein Verbundprojekt
der DBU soll sein Überleben sichern: Der Rotmilan.
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Große
Erntemaschinen sind oft sein Ende: Der Feldhamster lebt
nur noch in wenigen Gebieten Deutschlands.
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Kooperation von Bauern und Naturschützern
Naturschutz und Landwirtschaft
müssten gemeinsam in intensiv genutzten Gebieten Lebensräume
für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten schaffen, betonte
Brickwedde. In einem Teilprojekt in Sachsen-Anhalt werden dem
DBU-Generalsekretär zufolge die Ackerränder durch lange
Hecken natürlicher gestaltet.
Ähnliches sei auch in den
Bördelandschaften Westfalens und in Niedersachsen geplant.
In Ostwestfalen wollten Bauern und Naturschützer gemeinsam
Brut- und Rastgebiete von Wiesenweihe, Wachtelkönig und anderen
gefährdeten Arten bewahren.
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