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Überfischung: Kaum noch Kabeljau
in der Nordsee
Britische Umweltschützer
warnen vor einer weiteren Ausbeutung der Meere: Der Kabeljau ist
aus der Nordsee bereits nahezu verschwunden.
(jkm) - Der bis zu 1,50 Meter
lange und 50 Kilogramm schwere Schellfisch war nach dem Hering
einst der wirtschaftlich bedeutendste Fisch in der Nordsee. Jetzt
ist es unwirtschaftlich geworden, überhaupt noch nach ihm
zu suchen.

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ArtToday
Der Kabeljau
war einst einer der wirtschaftlich bedeutendsten Fische
in der Nordsee.
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Der
in Europa gehandelte Kabeljau werde mittlerweile vor Island
gefangen, heißt es im Report "Our Dying Seas",
den der Umweltschutz-Verbund "The Wildlife Trusts"
vorgelegt hat. |
Nahrungsketten der Nordsee nachhaltig gestört
Die "Trusts" dienen
als Dachverband für rund 50 regionale Umweltschutzorganisationen
in Großbritannien. Ihr Bericht nennt den Kabeljau (Gadus
morrhua) stellvertretend für jene Fische, die der Überfischung
zum Opfer fallen. Der Fischindustrie wirft der Bericht vor, die
Nahrungsketten der Nordsee nachhaltig gestört zu haben.
Schleppnetze gefährden demnach
zahlreiche Krustentiere, die auf dem Meeresboden leben. Auch Delphine
geraten immer wieder in die Netze der Fischer, werden verletzt
oder verendet an Bord gezogen.
Nur noch 350 Große Tümmler
Der Bestand des Großen Tümmlers
(Tursiops truncatus), einst vor der Küste Cornwalls zuhause,
sei innerhalb von zehn Jahren bereits um Zweidrittel auf nur noch
350 Exemplare geschrumpft. Bis zum Jahr 2012 könnte der Tümmler
ganz verschwinden, fürchten die Naturschützer. Ein ähnliches
Schicksal droht dem Riesenhai.
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