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China: Ibis-Population auf neuem Rekordwert
Der vom Aussterben bedrohte
Japanische Ibis erlebt ein Comeback. Allein im letzten Jahr sind
in China über 100 Ibis-Küken geschlüpft.
(jkm) - Wie die Tageszeitung "People's
Daily" unter Berufung auf die Zucht- und Beobachtungsstation
in der Provinz Shaanxi berichtet, sei damit die Gesamtpopulation
des extrem gefährdeten Vogels auf über 400 Tiere gestiegen.
Im Jahr 1981 waren in China nur sieben wilde Ibisse registriert,
in Japan waren es lediglich fünf Tiere.
Der Japanische Ibis (Nipponia
nippon) wird rund 80 Zentimeter groß und zeichnet sich durch
ein weißliches Gefieder sowie eine rote Gesichtsmaske aus.
Einst waren die symbolträchtigen Vögel über große
Teile Ostasiens verbreitet.
Holzeinschlag, Jagd und Agrochemikalien
ließen die Bestände jedoch zusammenbrechen, so dass
die Art bereits in den 60er-Jahren als vom Aussterben bedroht
eingestuft wurde. In den Ländern mit den letzten wildlebenden
Ibissen, Japan und China, wurden daraufhin Schutz- und Zuchtprogramme
initiiert.
Nach anfänglichen Rückschlägen
sind diese Programme nun von Erfolg gekrönt. Laut Angaben
der chinesischen Station seien in der nordwestchinesischen Provinz
Shaanxi 65 bis 70 Ibisküken in freier Wildbahn und 60 in
menschlicher Obhut geschlüpft.
Zoologen führten die erfreuliche
Entwicklung auf das Verbot von Düngerausbringung und Holzeinschlag
in den Gebieten rund um die letzten Refugien der Tiere zurück.
Zur Vermeidung von Inzuchteffekten tauschen Japan und China regelmäßig
Zuchttiere aus.
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