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Die geheime Waffe der Wale
Pottwale scheinen echte Dickschädel
zu sein. Ihre flache Stirn ist geeignet, Stöße auszuteilen
und abzufangen. Damit können die Männchen nicht nur
Revierkämpfe austragen, sondern auch Schiffe zum Kentern
bringen, glauben Forscher.
(jkm) - Hinter der Stirn der Pottwale
liegen zwei Beutel, die bei ausgewachsenen männlichen Tieren
prall mit Öl gefüllt sind. Die Funktion dieser Beutel
ist unter Biologen umstritten.
Manche Forscher glauben, die Beutel
spielten bei der Artikulation der Walrufe eine Rolle, andere meinen,
die Schwimmbewegungen würden durch das Öl unterstützt.

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obs/WDCS Deutschland
Momentan
tummeln sich in den Ozeanen lediglich 360.000 Pottwale,
meinen Walforscher.
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Ölbeutel federn Stöße
ab
Eine dritte Theorie glauben Stephen
Deban und seine Kollegen von der Universität Utah, Salt Lake
City, jetzt beweisen zu können. Die Forscher berechneten,
wie sich die Ölbeutel auf Kollisionen auswirken.
Demnach verhalten sie sich wie
Dämpfer, die Stöße abfedern. Zum einen schützen
sie die Wale vor Verletzungen, zum anderen ermöglichen sie
es den Tieren, gezielt Schläge auszuteilen, schreiben die
Forscher im "Journal of Experimental Biology".
Nach dieser Theorie wäre
es kein Seemannsgarn, was Walfänger des 19. Jahrhunderts
berichtet haben: Gejagte Pottwale sollen in ihrer Not die Fischerboote
gezielt angegriffen haben und zum Kentern gebracht haben.
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